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Konzertkasse Gerdes

Sonntag, 27.05.2018, 18:00 Uhr

FRANZÖSISCHE TÖNE * Zum 350. Geburtsjahr von François Couperin und zum 100. Todesjahr von Claude Debussy

Ernst-Barlach-Haus, Baron-Voght-Str. 50a

FRANZÖSISCHE TÖNE * Zum 350. Geburtsjahr von François Couperin und zum 100. Todesjahr von Claude Debussy

 

Klang & FORM

KONZERTE UND THEATER im ERNST BARLACH HAUS

 

1996 wurde die Reihe Klang & FORM ins Leben gerufen. Sie entstand aus der Idee, in enger Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Theater Hamburg Veranstaltungen zu entwickeln, die speziell auf das Ernst Barlach Haus zugeschnitten sind. Zugleich sollte sie Nachwuchskünstlern die Möglichkeit bieten, unter professionellen Bedingungen Bühnenerfahrung zu sammeln. Seither hat sich Klang & FORM als Forum für herausragende Talente und besondere Programme einen Namen gemacht. Meist werden die Aufführungen von den Interpreten oder Professoren der Hochschule für Musik und Theater moderiert.

 

FRANZÖSISCHE TÖNE

Zum 350. Geburtsjahr von François Couperin und zum 100. Todesjahr von Claude Debussy

 

 

Claude Debussy: Sonate für Cello und Klavier, Trio für Klavier, Cello und Violine, Préludes

François Couperin: ausgewählte Werke aus der Suiten-Sammlung (Ordres)

 

 

Es spielen

Fanny Fheodoroff (Violine),

Benedikt Loos (Violoncello) und

Antonio Di Dedda (Klavier).

 Fanny Fheodoroff wurde 1996 in Salzburg geboren. Im Alter von fünf Jahren erhielt sie ihren ersten Violinunterricht. Von 2003 bis 2006 studierte sie im Hochbegabtenlehrgang an der Wiener Musikuniversität bei Ulla Schulz. Mit dem Eintritt in das Wiener Musikgymnasium war sie zwei Jahre Schülerin der Begabtenklasse von Alexandra Rappitsch, anschließend studierte sie bei ihrem Vater Thomas Fheodoroff und ab 2009 bei Dora Schwarzberg an der Wiener Musikuniversität.
Seit 2004 ist die konstante Förderung und regelmäßige Teilnahme an Gesangs- und Instrumentalkursen, Einzelunterricht, sowie eine 2015 begonnene umfassende musikalische Ausbildung bei Danja Lukan ein weiterer wichtiger Bestandteil in Fanny Fheodoroffs Werdegang. Weitere Impulse erhielt sie durch Begegnungen und Meisterkurse u.a. bei Nora Chastain, Rudens Turku und Julia Fischer.
Ihre Begeisterung gilt neben der Musik auch dem Tanz, der für sie viele Jahre lang einen bedeutenden Ausgleich darstellte. Im Rahmen verschiedener Ausbildungen besuchte sie u.a. die Wiener Staatsopernballettschule, das Dancearts Studio und das Studio an der Wien. Nach dem Schulabschluss 2014 begann Fanny Fheodoroff ihr Bachelor-Studium bei Tanja Becker-Bender an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.
2016 wurde sie als Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes ausgewählt.

Benedikt Loos wurde 1994 in Bayern geboren und aufgewachsen, erhielt er seinen ersten Cellounterricht bereits mit 5 Jahren. Später wurde er von Prof. Stephan Haack in München unterrichtet und studiert aktuell bei Prof. Sebastian Klinger in Hamburg. Weitere Impulse holt er sich bei Gerhart Darmstadt, Professor für "alte Musik" an der Hamburger Hochschule. Er gewann verschiedene Jugendmusikwettbewerbe, darunter einen Bundespreis und mehrere Landespreise bei "Jugend Musiziert!", sowie Preise beim Mindelheimer Musikwettbewerb, in deren Folge er wiederholt mit dem Mindelheimer Kammerochester als Solist auftrat.Auch war und ist  Benedikt Loos Mitglied und Stimmführer diverser Orchester, darunter dem Bayerischen Landesjugendorchester und dem vbw-Festivalorchester. Sein Interesse gilt neben der Sololiteratur auch der Kammermusik. So musizierte er schon mit Mitgliedern des BR-Symphonieorchesters sowie Hansjörg Schellenberger und Margit- Anna Süß. Mit seinem Celloquartett ist er seit Januar 2016 Stipendiat bei "Live Music Now". Im Mai 2016 gewann er beim Wettbewerb der Elise-Meyer-Stiftung einen 2. Preis. Er spielt seit Juni 2016 ein Cello von Vincentius Postiglione, Neapel 1899, freundlich zur Verfügung gestellt von der HfMT Hamburg.

Antonio Di Dedda wurde 1992 in Mailand geboren. 2008 erhielt er sein Klavierdiplom mit Summa cum Laude in der Klasse von Rossella Di Chio am Conservatorio Umberto Giordano di Foggia (Italien). 2012 erhielt er das Diplom für Orgel und Komposition mit Summa cum Laude in der Klasse von Francesco Di Lernia.  Im Oktober 2013 begann Antonio Di Dedda ein Masterstudium für Klavier an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Evgeni Koroliov, was er 2015 erfolgreich abgeschlossen hat. Parallel dazu belegte er auch das Studienfach Orgel bei Pieter Van Dijk. Antonio di Dedda ist Gewinner zahlreichen Klavier- und Orgel Wettbewerbe. Als Solist gab er bereits Konzerte in zahlreichen Städten Italiens, so u.a. in Rom, Venedig, Turin, Mailand, Padua, Triest, Verona, Bologna, Neapel und Palermo. 2010 interpretierte er das Schumann Klavierkonzert Op. 54 unter der Leitung von Omer Meir Wellber am Teatro la Fenice in Venedig. Er gab Solorecitals in Spanien, Litauen, Paris, Berlin und London. Er machte bereits Rundfunkaufnahmen für Radio Vatikan und ist seit 2006 Organist an der Kathedrale von Troia (Italien).

 

Preiskategorie: € 15,-- inkl. Vorverkauf

 

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2018-05-27 18:00:00
2018-05-27 18:27:00

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