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Konzertkasse Gerdes

Freitag, 01.12.2017, 19:30 Uhr

LUBOTSKY-TRIO * Russische Kammermusik

TSCHAIKOWSKY-SAAL

LUBOTSKY-TRIO * Russische Kammermusik

 

 RUSSISCHE KAMMERMUSIK

 

LUBOTSKY-TRIO

 Mark Lubotsky (Violine),

Olga Dowbusch-Lubotsky (Violoncello),

Amir Tebenikhin (Klavier)

 

Programm - Änderung vorbehalten - :

Mikhail Glinka / 1804-1857 Sonate für Violoncello und Klavier d-moll
Sergei Rachmaninow/ 1883-1943 Trio élégiaque für Klavier, Violine und Violoncello g-moll (1892)                                                       Nikolai Rimski-Korsakow/ 1844-1908 Trio für Klavier, Violine und Violoncello c-moll, (1897)

 

 

Das im Jahr 2003 mit Mark Lubotsky und Katarina Andreasson gegründete Lubotsky-Trio ist ein einzigartiges Ensemble. Im Verlaufe vieler Jahre arbeitete und musizierte Mark Lubotsky mit bedeutenden Komponisten und Interpreten wie Benjamin Britten, Alfred Schnittke, Kirill Kondraschin oder Mstislaw Rostropowitsch. Diese Erfahrungen prägten seine Interpretation klassischer Musik, auch kammermusikalischer Werke. Aus diesem Grund sind stilistische Genauigkeit sowie eine besondere Einfühlsamkeit die herausragenden Merkmale des Lubotsky Trios bei der Aufführung musikalischer Meisterwerke. Mit großem Erfolg spielt das Lubotsky-Trio Konzerte in den Niederlanden, Deutschland, Frankreich, Spanien, England, Finnland, Schweden. Das Lubotsky Trio verfügt über ein vielfältiges Repertoire. Neben der Musik des klassischen Repertoires wie Beethoven, Schubert, Brahms, Mendelssohn, Tschaikowsky, Rimsky-Korsakow werden Werke neuer Musik wie Schostakowitsch und Schnittke sowie unbekannte Werke romantischer und zeitgenössischer Komponisten aufgeführt.

Der in Leningrad (St.Petersburg) geborene Geiger Mark Lubotsky wuchs in Moskau auf. Neben Abraham Jampolski war David Oistrach sein wichtiger Lehrer am Tschaikowsky-Konservatorium. Er gewann Preise bei internationalen Wettbewerben wie dem Salzburger Mozart-Wettbewerb und dem Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerb.

Im New Grove Lexikon und im Riemann Lexikon der Misik wird Mark Lubotsky als einer der besten Geiger unserer Zeit gewürdigt.

“Lubotsky spielt auf dem höchsten Niveau technischer Perfektion und mit wunderbarer Kraft”, urteilt die Londoner Times 1988; ähnlich enthusiastisch die New York Times (1985) und 1980 die Financial Times: “Lubotskys musikalische Haltung ist von intellektueller Kraft und emotionaler Intensität gekennzeichnet”.

In Lubotskys Leben spielt der russische Komponist Alfred Schnittke (1934-1998) eine besondere Rolle. Zu der Zeit, als beide am Moskauer Konservatorium studierten, bat Schnittke ihn bei der Komposition seines ersten Violinkonzerts um geigerisch-technische Beratung. Lubotsky wurde einer seiner ersten Interpreten und ein lebenslanger Freund. Alfred Schnittke widmete ihm sein zweites Violinkonzert und seine drei Violinsonaten. Lubotsky spielte die Uraufführung von Schnittkes erstem und zweitem Violinkonzert zur größten Zufriedenheit des Komponisten; und das gilt auch für die von Lubotsky gespielte Uraufführung von Schnittkes Klaviertrio mit Irina Schnittke (Klavier) und Mstislaw Rostropowitsch (Cello). Es ist bezeichnend für Lubotskys künstlerisches Ansehen, dass Benjamin Britten (1913-1976) sich ihn und keinen anderen Geiger als Solisten der von ihm dirigierten LP-Einspielung seines Violinkonzerts op.15 wünschte. Britten stellte fest:”Das ist die Aufführung, auf die ich gewartet habe”.

Dirigenten, mit denen Mark Lubotsky als Solist zusammenarbeitete, sind Kyrill Kondraschin, Eugene Ormandy, Mstislaw Rostropowitsch, Jewgeni Swetlanow, Bernard Haitink, Gennadi Roschdestwenski, Kurt Sanderling, Neeme Järvi und andere.

Orchester, mit denen er konzertierte oder Aufnahmen machte: Moskauer Philharmonie, Staatliche Sowjetische Philharmonie, English Chamber Orchestra, BBC Symphony Orchestra, London Symphony Orchestra, Royal Philharmonie und Philharmonia Orchestra (London), Concertgebouw Orchester (Amsterdam), Rotterdam Philharmonie, Residentie Orchester, Scottish National Orchestra, Sinfonieorchester des Bayrischen Rundfunks, Göteborger Sinfoniker, Detroit Symphony, Colorado Symphony etc.

Als Pädagoge ist Mark Lubotsky ebenfalls sehr erfolgreich und weltweit dafür bekannt, dass er die geigerische Tradition, aus der David Oistrach und Abracham Jampolski stammen, beispielhaft zu vermitteln weiß. Einige seiner Schüler sind Preisträger internationaler Violinwettbewerbe. Er unterrichtete in Moskau am Gnessin-Institut und erhielt nach seiner Emigration aus der UDSSR eine Professur am Sweelinck-Konservatorium in Amsterdam. 1986 übersiedelte er nach Hamburg, wo DIE WELT den ersten Duo-Abend seines Beethoven-Zyklus begeistert rezensierte:”Die Musikhochschule Hamburg darf sich rühmen, Mark Lubotsky für eine Professur gewonnen zu haben: ein Glücksfall!” Aufnamen machte Mark Lubotsky für die Labels Melodiya,  Philips, Sony Classical, Decca, Ondine, Bis, Collins Classics, Olympia, Brilliant Classics.

 

Preiskategorie: EINHEITSPREIS/Freie Platzwahl 15,--zzgl.Vorverkaufsgeb.

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2017-12-01 19:30:00
2017-12-01 19:58:00

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